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10-vor-7-GOTTKONTAKT

Gebet und Glockengeläut am Freitag, 23. Juli aus Anlass der Flutkatastrophe

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Gebet und Glockengeläut am Freitag, 23. Juli aus Anlass der Flutkatastrophe in 10-vor-7-GOTTKONTAKT, Gemeindehaus der Evangelischen Johanneskirchengemeinde

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Wir klagen und rufen

Wir klagen und rufen.

Wir rufen und klagen.

Die Not ist groß.

Siehst du das, Gott?

Zerstörte Häuser.

Verstörte Menschen.

So viele gestorben.

In diesen Fluten.

Sie sprechen von sintflutartigen Regenfällen.

Hattest du nicht versprochen:

Sowas wird es nie wieder geben?

Dem Noah gesagt, nach der Rettung.

Der Regenbogen sollte das Zeichen sein.

Wir klagen und rufen.

Wir rufen und klagen.

Die Not ist groß.

Und du, Gott? Wo bist du?

Wir brauchen dich so.

Sie brauchen dich:

Die ihre Liebsten verloren haben.

Die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.

Fassungslos, so tief verletzt an Leib und Seele.

Sie brauchen dich, Gott:

Die Helfenden.

So viele sind es.

Die Schreckliches sehen müssen.

Und nicht wissen, wo anfangen.

Wir klagen und rufen.

Wir rufen und klagen.

Die Not ist groß.

Wir brauchen Vertrauen.

In dich, Gott.

Und auch in die Welt,

die du gemacht hast.

Wir brauchen Mut.

Und auch Phantasie.

Die uns in Bewegung bringt.

Zu den Menschen.

Zu einer Gemeinschaft,

die auf einander achtet.

Und auf deine Schöpfung, Gott.

Hilf uns dabei.

Allein geht das nicht.

Hilf uns. Bewahre deine Menschen.

Amen.

© Doris Joachim, Zentrum Verkündigung der EKHN

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