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Gemeinsam mit Flüchtlingen musizieren

MusiX - Musik ohne Grenzen

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Ein neues Projekt im Rahmen der Flüchtlingshilfe stellen die Evangelische Christuskirchengemeinde und die Musikschule Bad Vilbel zusammen auf die Beine. Unter dem Titel „musiX“ treffen sich ab diesem Freitag Interessierte aus allen Kulturen, die Lust haben, gemeinsam Musik zu machen. „Wir wissen noch nicht, was genau passieren wird. Das ist davon abhängig, wer alles mitmachen wird. Einfach nur locker Musik machen oder schon bald den ersten Auftritt als Band planen – alles ist möglich“, verrät Pfarrer Ingo Schütz, der das Projekt seitens der Christuskirche angestoßen hat.

Zusammen mit Martin Förster, dem Leiter der Musikschule Bad Vilbel, und Silke Lumperda, einer erfahrenen Projektmanagerin und engagierten Flüchtlingshelferin, lädt er ein zum ersten Treffen am 20. November um 15 Uhr in den Gruppenräumen der Christuskirche im Grünen Weg 4. Eingeladen sind ganz bewusst Menschen aus allen Kulturen. Denn die Gruppe soll durch Musik verbinden und integrieren, was sonst oft nebeneinander her existiert. Das zeigt sich auch am „X“ in ihrem Namen: Dort, wo sich verschiedene musikalische Traditionen wie an einer großen Kreuzung treffen, entstehen neue, interessante Klänge – und vieles mehr.

Eigene Musikinstrumente können, müssen aber nicht mitgebracht werden. Schließlich, so Martin Förster, hat jeder Mensch ja schon mindestens ein Instrument dabei: Seine Stimme. Für den wahrscheinlichen Fall, dass musikalische Talente die Gruppe bereichern, die aber keine eigenen Instrumente besitzen – etwa, weil diese auf der Flucht verständlicherweise nicht mitgeführt werden konnten – bitten die Initiatoren um Sachspenden. Wer Interesse hat, das Projekt „musiX“ durch eigene, gebrauchte Instrumente für andere zu unterstützen, oder selbst Teil der Gruppe zu sein, kann sich gerne an das Leitungstrio wenden, Kontakt unter 06101-50563028.

Welcher Termin sich für „musiX“ langfristig etabliert und für alle Interessierten günstig ist, soll beim ersten Treffen gemeinsam geschaut werden. Neben dem Kennenlernen und einem ersten gemeinsamen Musizieren wird es dabei übrigens auch Kaffee und Kuchen geben. Denn nicht nur die Musik verbindet schließlich Völker und Kulturen: Integration geht auch durch den Magen…

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