Menümobile menu
Info

Filmreihe im November

Mutig. Aktiv. Antirassistisch. Filmreihe im Rückblick

esg-ffmderZweiteAnschlag
femmes-totales.de/speak-up
docmaniacs.com

Menschen erzählen in den Filmen von ihren Erlebnissen und ihrem Umgang mit teils traumatischen Erfahrungen mit Rassismus, Hass und rechter Gewalt. Es ist Zeit für diese Filmreihe, diese Themen und die Publikumsgespräche. Großes Interesse und lebhafte Diskussionen bestätigten das.

25.11.2021 Der zweite Anschlag Dem Film von Mala Reinhardt folgte eine lebhafte Diskussion. Wie kann es sein, dass die Name der Täter des Anschlags in Mölln nach wie vor unbekannt sind? Inwiefern werden Betroffene von rechter Gewalt in die Rolle gedrängt, die eigene Anteilnahme bei offiziellen Gedenkveranstaltungen zu bezeugen? Aber natürlich wurde unter den Studierende auch diskutiert, dass die Uni der Ort ist, wo man sich akademisch mit Rassismus außereinandersetzen sollte und dass das in jedem Fach möglich ist. Salih Avci, einer der Initiator*innen der Filmreihe verwies auf sein Seminar im Fach Kunstgeschichte mit dem Titel "die Hautfarbe in der Kunst".

26.11.2021 SPEAK UP "Was für starke eloquente reflektierte junge Frauen!", war ein Kommentar einer Zuschauerin am Freitagabend. Über die Protagonistinnen schwarz-frau-jüdisch und schwarz-frau-lesbisch kam das Thema von Benachteiligung innerhalb von Gruppen auf, es wurde aber auch die Vielfalt an Frauen innerhalb einer Gruppe deutlich. "Die Personen wurden wunderschön porträtiert, die Kamera war nah dran und zeigte die Frauen so lebendig", war ein zweiter Kommentar zu dem Film von Amandine Gay. Aicha Bah, unsere Gesprächspartnerin, konnte die Situationen aus dem Alltag alle bestätigen und redete mit den zwölf Studierenden offen über die Ambivalenz, wie sie ihre Töchter in Frankfurt auf Rassismuserfahrungen vorbereiten möchte, ohne ihnen Angst zu machen.

27.11.21 The Silhouettes "Die Situation ist viel schlimmer als in dem Film dargestellt", bemängelte Mona, die den Film mit Salih ausgewählt hatte. So war von Anfang an klar, wir würden den Film über Taghi, dessen Vater aus Afghanistan in Iran geflohen war, nur als Vehikel nutzen. Die Gesprächspartnerinnen von ZAN e.V. bestätigten die Frage nach dem Zugehörigkeit. Eine Studierende lebte ebenfalls bereits in Iran und Afghanistan.  Sie setzten im Filmgespräch ihre eigenen Lebensgeschichten der gezeigten entgegen und erschütterten die 15 studentischen Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihren Erzählungen über Flucht, Lebensgefahr und Ermordung von Familienangehörigen durch die Taliban.

Keine Kommentare zu diesem Artikel
to top