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Langjähriger Präses verstorben

Trauer um Wolfgang Post

Mit großer Trauer nimmt das Evangelische Dekanat Rheingau Taunus Abschied von Wolfgang Post, der nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Wolfgang Post leitete den Dekanatssynodalvorstand sowie die Synode des Evangelischen Dekanats Bad Schwalbach als ehrenamtlicher Vorsitzender über viele Jahre.

„In seiner klaren, engagierten und verbindlichen Art verstand er es, viele wichtige Entscheidungen zu treffen. Seine offene und zugewandte Art sowie seine Herzlichkeit werden vielen Menschen in Erinnerung bleiben“, sagte Dekan Klaus Schmid mit großer Trauer.

Über viele Jahre war er Mitglied des Dekanatssynodalvorstands und als Präses dessen Vorsitzender. In seine Zuständigkeit fielen die Leitung der Dekanatssynode, der DSV-Treffen, Personal- und Finanzverantwortung sowie inhaltliche Entscheidungen in der Ausrichtung des Dekanats. Ehrenamtlich investierte wer sehr viel Zeit in diese anspruchsvolle Aufgabe. Mit zwei Dekanen, Dekan Andreä und Dekan Ruf arbeitete er zusammen, wichtige Entscheidungen fielen in seine Amtszeit wie z.B. die Übernahme der Trägerschaft für die Jugend- und Drogenberatung oder die Entscheidung, Verantwortung für ein Kinderheim in Badacin/ Rumänien zu übernehmen.

„Alle, die ihn kannten, wussten um seine engagierte Amtsführung, um seine enorme Präsenz in den Kirchengemeinden, kompetente und ruhige Art, mit der er auch komplizierte Aufgaben löste. Aber auch an seine freundliche und fröhliche Art, mit der er stets Menschen begegnete. Viele, die ihn kannten, denken daran, dass man nach einer Begegnung mit ihm stets fröhlicher auseinanderging. Wir alle sind dankbar dafür, dass wir mit ihm ein Stück Lebensweg gehen durften. Wolfgang Post war aber auch stets ein Mensch, dem sein tiefer Glaube Kraft und Zuversicht gab“, betonte Dekan Klaus Schmid.

Wolfgang Post war über Jahrzehnte Mitglied des Kirchenvorstandes Neuhof und lange dessen Vorsitzender. Er hat die Kirchenrenovierung in Neuhof als Vorsitzender des Bauausschuss geleitet und vieles andere mehr. Dekan Klaus Schmid erinnert sich, dass eines seiner Kinder einmal - ob seines immensen Engagements für die Kirche- liebevoll gesagt habe, er sei der "Kirchenpräsident von Neuhof"!

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