Menümobile menu
Info

Manches lernt man erst zu schätzen, wenn man es droht zu verlieren.

"Wir hören den Wald sprechen“

Marth-SteckenreuterBei der Kinderfreizeit gab es künstlerische, handwerkliche und experimentelle Workshops.

Die diesjährige Kinderfreizeit „Walderleben“ des Evangelischen Dekanats Vogelsberg im Juli ermöglichte den sechs- bis neunjährigen Kindern die Begegnung mit einem sehr alten Lebewesen, dem Wald.

Ein junges ehrenamtliches Team und die Jugendreferentinnen Jutta Marth-Steckenreuter und Kristina Eifert begaben sich mit 24 Kindern aus dem Dekanat Vogelsberg und darüber hinaus auf die Spuren von Peter Wohllebens Entdeckungsreise durch den Wald. Dazu gehört neben dem Erlebnis bei jedem Wetter im Wald sein zu können und Äste und Blätter und Stümpfe mit Zeit und Hingabe zu betrachten auch mal mit dem Wald zu sprechen, was den Kindern weitaus einfacher fiel, als den Erwachsenen.

Mit Neugier entdeckten alle gemeinsam mit einem Baumstethoskop das Lebensrauschen unter der Rinde und konnten etwas über Baumfamilien und Ökologische Zusammenhänge erfahren. „Die Schöpfung in ihrer unnachahmlichen Komplexität zunächst mal wahrzunehmen, ist der Anfang von einer klimafreundlichen Ehrfurcht vor unserem Planeten und dazu braucht man nicht in den Amazonas reisen, sondern kann es vor der Haustür entdecken, wenn man die Ruhe findet“, erzählt Kristina Eifert mit dem Blick auf die Themen der JugendKlimaKonferenz die im Herbst für Jugendliche auch in Hopfmannsfeld stattfinden wird (Informationen auf der Dekanatshomepage).

Neben dem gemeinsamen Essen und Waldexpeditionen wurde den Kindern von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Es gab künstlerische, handwerkliche und experimentelle Workshops, die sich mit den Themen Wald, Holz und Pflanzen beschäftigte. Es wurden Gemälde im Wald angefertigt, eine Salbe gegen Mückenstiche sowie Seife hergestellt, gesägt und gehämmert. Darüber hinaus kam natürlich auch Bewegung wie Fußballspielen, Rallyes und Singen nicht zu kurz. „Wir hatten sehr harmonische und segensreiche gemeinsame Tage, wie Nächte.“

Keine Kommentare zu diesem Artikel
to top