Neues Angebot
Nicht allein mit der Depression: Gesprächsgruppe in Wald-Michelbach
© geralt / Pixabay
30.01.2026
mr
Artikel:
Download PDF
Drucken
Teilen
In Wald-Michelbacher Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde im Überwald startet demnächst eine neue Gesprächs- und Austauschgruppe für Menschen, die an Depressionen erkrankt sind. Veranstalterin ist die Kirchengemeinde; das Angebot richtet sich an Betroffene, die Unterstützung und Austausch suchen.
Depressive Erkrankungen können Menschen über längere Zeit belasten. Oft gelingt es nicht, diese Phasen allein zu bewältigen. Neben medizinischer und therapeutischer Hilfe können auch Selbsthilfegruppen den Genesungsprozess unterstützen. In Wald-Michelbach soll nun ein solches Angebot etabliert werden.
Die Gruppe bietet einen geschützten Rahmen für Gespräche und gegenseitige Unterstützung. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch und das Wissen, mit der Erkrankung nicht allein zu sein. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Interessierte können sich bei Birgit Ruoff anmelden; Frau Ruoff ist Diplom-Religions-Pädagogin, Diplom-Sozial-Pädagogin sowie Beraterin und Coachin (NLP). Sie arbeitet für das Evangelische Dekanat Bergstraße als Gemeindepädagogin. Eine Kontaktaufnahme mit ihr ist telefonisch unter 0160/99718843 oder 06253/2395403 sowie per E-Mail an birgit.ruoff@ekhn.de möglich.
Die Treffen finden donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr statt. Geplant sind Termine am 12. März, 16. April, 28. Mai und 25. Juni.
Abschließend heißt es: Fast die Hälfte der Bevölkerung ist von Depression betroffen – zirka ein Viertel durch die eigene Erkrankung, zirka ein Viertel als Angehörige von Erkrankten. Viele an Depression erkrankte Prominente sprechen, schreiben und singen offen darüber. Dennoch bleibt die Erkrankung oft im Verborgenen, wird nicht entdeckt oder tabuisiert und verharmlost. Aber Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die jährlich mehr Todesopfer fordert als Verkehrsunfälle.
