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Besucher pflanzen 90 Baumschösslinge

Ökumenische Waldandacht zu Wald und Wasser

shgRund 50 Besucher kamen zur Ökumenischen Waldandacht.Rund 50 Besucher kamen zur Ökumenischen Waldandacht.

Über bestes Spätsommerwetter durften sich die rund 50 Besucher der ökumenischen Waldandacht an der Unnauer Waldkirche am Kleinen Wolfstein freuen. Und nicht minder über eine Andacht mit besonderer Musik und anschließender Baumpflanzaktion in Kooperation mit dem Forstamt Rennerod.

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Förster Carsten Frenzel (vorne) warnte im Gespräch mit Nadine Bongard (vorne links) eindringlich vor den Folgen des Klimawandels. Eberhard Ströder spielte für die zahlreichen Besucher der Waldandacht auf dem Harmonium In ökumenischer Verbundenheit pflanzten Dekan Dr. Axel Wengenroth (Mitte) und Bezirksdekan Winfried Roth (rechts) ein Bäumchen, dass Nadine Bongard vom Evangelischen Dekanat (links) bereit hält.

Nadine Bongard vom Fachbereich für Gesellschaftliche Verantwortung des Dekanats Westerwald führte zunächst ein kurzes Interview mit Förster Carsten Frenzel über Wald- und Klimaschutz. In der Ökumenische Schöpfungszeit der Kirchen, die vom 1. September bis zum 4. Oktober dauert, wollten das Evangelische Dekanat Westerwald und die Katholische Pfarrei Maria Himmelfahrt Hachenburg, zusammen mit dem hiesigen Forstamt, den Blick auf die durch Trockenheit und Borkenkäfer geschädigten Wälder richten. Förster Frenzel warnte eindringlich vor den Folgen des Klimawandels und forderte, dem Ökosystem Wald nicht zu viel abzuverlangen.

Ökumenische Andacht

Im Anschluss gestalteten Bezirksdekan Winfried Roth und Dekan Dr. Axel Wengenroth eine ökumenische Andacht zum Thema Wasser, angelehnt an ein Bibelwort aus Johannes 7, Vers 38 „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen.“ Dekan Wengenroth erinnerte an die Zerstörung durch Wasser, wie sie dieses Jahr an Erft und Ahr geschehen ist, betonte aber auch die schöpferische Kraft des Elements. „Wasser ist die Wiege allen Lebens auf der Erde“, sagte Wengenroth. “Es ist eine Naturgewalt, aber überlebensnotwendig für uns alle.“

Musik von Harmonium und Waldhorn

Musikalisch gestaltet wurde die Andacht von Eberhard Ströder aus Mogendorf an einem, über 100 Jahre alten, Harmonium, das eigens zur Waldkirche gebracht worden war. Guido Thabe aus Nordhofen ergänzte die Waldandacht stilecht mit Musik aus dem Waldhorn. Im Anschluss an die Waldandacht sollte ursprünglich ein Bäumchen als Hoffnungssymbol gepflanzt werden. Das Forstamt hatte jedoch 90 Baumschösslinge besorgt, so dass „aus der symbolischen Baumpflanzung eine richtige Baumpflanzung werden kann“, wie Nadine Bongard ankündigte. Zahlreiche Besucher der Waldandacht beteiligten sich an der Aufgabe, Elsbeeren, Birken und Ilex, auf der Lichtung neben der Waldkirche in die Erde zu bringen. (shg)

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