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Evangelisches Dekanat Vogelsberg bietet Seelsorge für Angehörige von Corona-Patienten rund um die Uhr

Seelsorge 24/7

Pixabay, Free-Photos

Für sie ist es besonders schwer: Angehörige von schwer erkrankten Corona-Patienten dürfen ihre Lieben nicht besuchen, sie nicht trösten, nicht umarmen, nicht bei ihnen sein. Zusätzlich zu allen Sorgen und Ängsten, die alle Menschen derzeit miteinander teilen, ist dies eine weitere große Belastung.

Das Evangelische Dekanat Vogelsberg hat nun einen telefonischen Seelsorgenotdient eingerichtet, der insbesondere Angehörigen zur Verfügung steht. „Dieser Dienst ist erreichbar über die Krankenhäuser in Alsfeld und Lauterbach“, gibt Dekanin Dr. Dorette Seibert bekannt. „Dank der Einsatzbereitschaft unserer Pfarrerinnen und Pfarrer konnten wir einen solchen Notdienst, nach dem zunächst das Eichhof-Krankenhaus gefragt hatte, innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellen.“

Selbstverständlich bieten die Pfarrerinnen und Pfarrern auch allen anderen Menschen ihren seelsorgerischen Beistand an. „Hierzu kann man beim seinem Gemeindepfarrer oder der –pfarrerin anrufen. Wir möchten trotz der schwierigen Umstände niemanden allein lassen“, so Seibert.

Die Dekanin verweist auch auf die Informationen und Angebote der einzelnen Kirchengemeinden, die sowohl auf deren Homepages als auch auf der Website des Dekanats abrufbar sind. „Alle Menschen, die nicht über diese technischen Möglichkeiten verfügen, können gerne in den Gemeindebüros oder im Dekanat anrufen und sich erkundigen“; ermuntert Seibert die Menschen zur Kontaktaufnahme. „Auch hier ist wie gewohnt an allen Vormittagen jemand zu erreichen.“

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