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Tagung der Dekanatssynode

Es war eine Premiere: Zum ersten Mal tagte die Synode des Evangelischen Dekanats digital. Trotz der physischen Distanz wurde intensiv gearbeitet. Präses Dr. Birgit Pfeiffer führte souverän und humorvoll durch die Tagesordnung. Auf dieser stand die Verabschiedung des Haushalts 2020 und die Vorstellung der Konzeption einer Gemeindeübergreifenden Trägerschaft der evangelischen Kindertagesstätten.

Der Haushalt 2020 umfasst ein Volumen von rund 4,4 Millionen Euro und wurde mit drei Enthaltungen verabschiedet. Darin enthalten sind  3,2 Millionen Euro Kirchensteuer. Weiter gibt es Zuschüsse Dritter, wie Bund, Land oder Gemeinden sowie Erträge aus Veranstaltungen, Vermietungen und Zinsen. Dr. Susan Durst, Vorsitzende des Finanzausschusses, wies darauf hin, dass das Dekanat noch über gute Rücklagen verfüge, jedoch angesichts der immer schwieriger werdenden Finanzlage der Kirche durch den Rückgang der Kirchensteuer, eine Prioritätendebatte in der Dekanatssynode stattfinden sollte.

Zudem wurde über die Sonderzahlung der Landeskirche von 50 Cent pro Gemeindemitglied für besondere Aufwendungen der Gemeinden für Weihnachtsgottesdienste im Coronajahr abgestimmt. Die Extrazuweisung der EKHN-Mittel wird zwischen den Kirchengemeinden zu gleichen Teilen verteilt.

Dr. Stefan Volkmann, stellvertretender Dekan, stellte das geplante Konzept der Gemeindeübergreifenden Trägerschaft der Kindertagesstätten (GüT) im evangelischen Dekanat vor. Ab 2022 wird den Gemeinden angeboten, ihre Kindertagestätten in die Verwaltung der GüT abzugeben. Die Steuerung und Organisation der Kitas im Bereich von Personal und Finanzen wird dann von der Geschäftsstelle übernommen, doch die Individualität der Kitas hinsichtlich der Konzeption und Verortung in den Gemeinden bleibt gewahrt. Die Gemeinden könnten sich dadurch auf die inhaltliche und religionspädagogische Arbeit in den Kitas konzentrieren. „Unsere 13 Kitas sind wichtiger Ort der sozialräumlichen Vernetzung und öffentlicher Präsenz der evangelischen Kirche in Mainz und Budenheim. Die Anforderungen an die Kita-Träger steigen. Daher wäre es gut, wenn wir unsere Kräfte im Bereich der Verwaltung bündeln“, so Volkmann. Bis Sommer 2021 müssen sich die Gemeinden nun entscheiden, ob sie einer GüT beitreten möchten.

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